Okami Ryu Bujutsu

Selfdefense like a Ninja



Der Gründer von Okami Ryu Bujutsu

Ich der Gründer von Okami Ryu, Khünl-Brady Helmut (shodai shihan) wurde am 13.07.1977 in Wien geboren und begann meine ersten Schritte als Volksschüler jedoch autodidakt da meine Familienverhältnisse jegliches Training finanziell nicht zugelassen haben der Drang in mir jedoch so groß war das ich anfangs sämtliche Bewegungen die ich in Filmen zb. gesehen habe nachgeahmt habe. Im Grunde wurde die Kampfkunst auf ähnlichem Wege geschaffen, nämlich das Menschen die Bewegungen von Tieren nachgeahmt hatten und so den Grundstein sämtlicher Kampkünste gelegt haben. Mit der Zeit kamen dann sämtliche Büchern die ich zu dieser Zeit beschaffen konnte hinzu aus denen ich halbwegs die Kampfkünste studieren konnte. Auf diese Basis begann ich dann auch mit diversen Waffentechniken zu experimentieren die ich mir selbst bauen konnte im Hauptschulalter wie zb. einen Bokken, Hanbo, Nunchaku, etc. Dank dem Selbststudium wurde mein Körper nicht nur flexibler, ausdauernder und stärker sondern auch meine Techniken so gut das ich mich gegen andere verteidigen konnte die es zu dieser Zeit den Weg der Gewalt gegen einzelne gewählt hatten. Mit 16 Jahren konnte ich mir dann die ersten Wege in ein Dojo leisten, jedoch hatte mein Geist auch soviel dazugelernt sei es in der Philosophie, Geschichte oder der japanischen Fachbezeichnungen das ich sehr kritisch gegnüber diverser "Meister" war die trotz Fehler in den Techniken sowie ungenügendem Fachwissen eher damit beschäftigt waren mit ihren hohen Graduierungen in den verschiedensten Stilen zu protzen, eine Menge die drei Leben bräuchten um diese Graduierungen tatsächlich erlangen zu können. Aufgrund dieser Entäuschung kehrte ich der japanischen Kampfkunst im europäischen Raum den Rücken und begann meine Erfahrungen mit Muay Thai und Jeet Kune Do bis ich durch Zufall auf einen japanischen Lehrer traf der sich als wahrer Sensei in Ninjutsu sowie Kyokushin zu erkennen gab. Bei Ihm konnte ich all das was ich bisher gelernt hatte vertiefen und steigern, sei es theoretisch oder praktisch. Danach zog es mich eine Zeit nach Japan wo ich in relativ kurzer Zeit mehr lernen konnte als ich es im Westen in zig Jahren erlernen könnte. Im Jahr 2010 begann ich dann meine eigene Ryu zu gründen, repektive diese zu kreieren. In unzähligen Stunden an Schreiben, entwerfen und trainieren konnte ich es im Jahre 2015 zum Abschluss bringen und Okami Ryu Bujutsu war geboren, im Dezember 2018 wurde Okami Ryu in Japan registriert und in die Sparte Ninjutsu eingegliedert. Ich habe mir das Ziel gesetzt das ich meinen Schülern die Kriegskunst (Bujutsu) näher bringe, und sie sich nach kurzer Zeit auch verteidigen können. Aber mit Bedacht auf Tradition, Philosophie und Kultur. Denn ohne diesen wichtigen Säulen wäre jegliche Kampfkunst ohne Nutzen. Geist und Körper müssen gleichermaßen gestärkt und erweitert werden, denn nur so kann man den Krieger entfachen und sich sowie andere von Schlägern bewahren und diese im Notfall sogar in die Flucht schlagen.

KYU und DAN Graduierungen

Wie in vielen anderen japanischen oder auch nichtjapanischen Kampfkünsten  gibt es auch in Okami Ryu Kyu (Schüler) und Dan (Meister) Graduierungen in denen man mit der Reife und durch positiv abgelegte Prüfungen aufsteigen kann. Es existieren 7.kyu Grade sowie 5.dan Grade wobei man sich auch für den Weg des Lehrers entscheiden kann, dann kann mian diesen Weg ab dem ersten Dan einschlagen. Natürlich kann man auch jederzeit seinen eigenen Stil aus Okami Ryu hervorbringen, dann jedoch bleibt es bei den Dan Graduierungen wei man einen eigenen Weg einschlagen will. Dieses kann man ab dem ersten Dan bewerkstelligen wenn man der Meinung ist das man das Wissen und das Können so gemeistert hat das man einen Weg als Shihan (Lehrer) gehen kann. Geht man jedoch seinen Weg als Nidai Shihan (Lehrer der zweiten Generation) ändert sich der erste Dan Balken von Gold in Rot. Die roten Balken gelten nicht als Dan Graduierungen sondern zeigen den Fortschritt des Lehrers und können mit der Zeit auf fünf rote Balken wachsen.
In Okami Ryu ist es jedoch nicht Pflicht das man Prüfungen ablegt um in der Graduierung aufzusteigen, man bleibt auch nicht in der Techniklehre deshalb stehen sondern hat dennoch die Garantie die Kunst der Selbstverteidigung erfolgreich zu lernen um diese in Gefahrensituationen anwenden zu können, jedoch bleibt man immer Schüler und hat kein Anrecht um die Kampfkunst zu lehern!
Der Gründer (Shodai shihan - Lehrer der ersten Generation) hat traditionsgemäß keine Dan Graduierungen, da man als Gründer alle seinen bisherigen Fortschritte in den Kampfkünsten ablegt (diese kann man auch nicht in seiner eigenen Ryu verwenden) um sich fortan nur mehr seiner Ryu zu widmen. Darum hat der Kuro obi des Shodai shihan fünf rote Balken. Diese fünf Balken repräsentieren die Elemente :
1.) KU (die Leere) steht für den geistigen, mentalen Fortschritt
2.) FU (der Wind) steht für den freien, ungebundenen Geist der sich frei entfaltet
3.) KA (das Feuer) steht für die Kraft und Energie die man in die Kampfkunst legt
4.) SUI (das Wasser) steht für die Flexibilität sich jeder Situation anzupassen
5.) CHI (die Erde) steht für die Standhaftigkeit alle zu erreichen was man will
als Nidai shihan beginnt man mit einem roten Balken und je nach Fleiss und Willen unsere Ryu aufzubauen und zu gestalten, die Lehren nach dem Kodex zu verbreiten finden auch die Elemente den Weg auf den Kuro obi.

Die Prüfungen
Die Prüfungen bestehen aus 4. Etappen
1.) Theorie - Fachbegriffe in japanischer Sprache (Zählen, Techniken, etc.)
2.) Techniklehre - was man bisher erlernt hat vorzeigen
3.) Kumite - die Technikmodule so kombinieren das man sich verteidigen kann
4.) Dojo kun und der Kodex von Okami Ryu Bujutsu

Das ist aber nur eine kurze Einleitung, da die Prüfungen sich intensiv gestalten und man wie im Leben halt so üblich kämpfen muss um sein Ziel zu erreichen.

Ab dem 1.kyu das ist die letzte Schülerstufe vor dem 1.dan (Meistergrad) kommt noch eine 5. Stufe dazu, hier werden Situationen simuliert wo der Schüler im gewissen Grad gehandicapt ist und sich dennoch positiv verteidigen muss.

Dieses ist aber nur eine kurze Einleitung, da sich jede Prüfung intensiv gestaltet.